"Ein Stück zum Anfassen!"

Herr Böke, Sie haben sich nach der Schulzeit für eine Ausbildung zum Tischler entschieden, warum?
Nach dem Abi wollte ich erst einmal arbeiten, etwas mit den Händen tun.

Mein Opa war Förster und ich hatte immer den Wunsch etwas mit Holz zu machen. Die Ausbildung zum Tischler konnte ich quasi um die Ecke machen - das passte ganz gut zusammen.

Was waren die Highlights in der Ausbildung?
Gerade am Anfang habe ich natürlich viel Neues gelernt. Den Wechsel zwischen Werkstattarbeit und Montage fand ich gut. Ein Highlight war zu sehen, wie mein Meister einen Treppenhandlauf für eine 180° Podesttreppe gefertigt hat. Das war echte Handarbeit!

Wie ging es nach der Ausbildung weiter?
Anschließend war ich bei der Bundeswehr und habe dann Betriebswirtschaft studiert. Nach dem Studium habe ich zeitweise in der Möbelindustrie gearbeitet. Dort kam mir die Ausbildung zum Tischler natürlich zugute. 

Und heute?
Ich habe immer noch Spaß an meinem Gesellenstück. Es ist ein Stück zum Anfassen und erinnert mich an meine Lehrzeit. Ich kann nur sagen: Von einer Ausbildung profitierst Du ein Leben lang!

Thomas Böke, Koordinator beim Geseker Wirtschafts-Netzwerk und gelernter Tischler